Turandot – Festspiel der deutschen Sprache

Drama von Friedrich Schiller

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Land Sachsen-Anhalt

Inszenierung des Theaters VAROMODI e. V.
Regie Anna Siegmund-Schultze
Bühnenbild Moritz Götze
Kostüme Susanne Berner

Kartenpreis: 22 € für Erwachsene | 15 € für Kinder | keine Ermäßigung

FESTSPIEL DER DETUSCHEN SPRACHE

Die ebenso schöne wie grausame Kaiserstochter Turandot will nur denjenigen Mann heiraten, der imstande ist, drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen. Gelingt es ihm nicht, wird er enthauptet. Zehn Freier haben bereits ihren Kopf verloren. doch dann kommt Prinz Kalaf. Er löst die Rätsel und gewinnt Turandots Liebe.

Der Stoff entstammt der morgenländischen Geschichtensammlung „Tausend und eine Nacht“ und erfuhr zahlreiche Bearbeitungen. Eine davon, aus dem Jahre 1762, ist von Carlo Gozzi, den venezianischen Commedia dell’arte Dichter. 1801 schrieb Schiller an seinen Freund Gottfried Körner: „Wir brauchen ein neues Stück, und wo möglich aus einer neuen Region; dazu taugt nun dieses Gozzische Märchen vollkommen.“ Und er hoffe, diesem Stück „durch eine poetische Nachhilfe bei der Ausführung einen höheren Werth zu geben.“

Schiller lieferte in seiner 1802 in Weimar uraufgeführten Fassung mehr als nur poetische Nachhilfe, denn es entstand ein „echter“ Schiller – nicht nur hinsichtlich der Sprache, sondern auch in Bezug auf die dramatische Steigerung der Handlung und der logischen Motivierung der Personen. So erfährt auch die mordlüsterne Turandot eine Aufwertung, indem Schiller ihre männerfeindliche Gesinnung auf die Ablehnung der Sklaverei der Frauen zurückführt.

Bild: Turandot, Prinzessin von China

September 29 @ 10:30
10:30 — 12:00 (1h 30′)

Goethe-Theater

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