Der Tor und der Tod – Festspiel der deutschen Sprache

Lyrisches Drama von Hugo von Hofmannsthal

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Land Sachsen-Anhalt

Claudio, ein Edelmann Julian Weigend
Der Tod Benno Ifland
Kammerdiener Lars Jung
Claudios Mutter N.N.
Eine Geliebte des Claudio Andrea Cleven
Ein Jugendfreund Philipp Lind

Regie und Bühne: Holk Freytag

Kartenpreis: 20 € | keine Ermäßigung

FESTSPIEL DER DEUTSCHEN SPRACHE

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Das Drama spielt in den Jahren um 1820 und erzählt vom Leben des Edelmannes Claudio, der dem Tod begegnet. Der Tod, der ihn in sein Reich überführen möchte, konfrontiert ihn mit bereits verstorbenen, wichtigen Menschen aus seinem Leben. Seiner Geliebten, seiner Mutter und seinem Jugendfreund. Claudio, der Zeit seines Lebens gegenüber seinen Mitmenschen eine distanzierende Haltung einnahm, konnte niemals den Wert menschlicher Nähe empfinden und diese zulassen. Er stirbt schließlich mit den Worten „Da tot mein Leben war, sei Du mein Leben, Tod.“

Hofmannsthals kurzes Drama ist ein Meisterwerk des deutschen Symbolismus. Es ist aber auch in der Gegenwart von höchster Aktualität.

Es kritisiert in der Figur des Claudio eine junge Generation, die durch den Reichtum und die Tüchtigkeit ihrer Eltern niemals einer wirklichen Erwerbstätigkeit nachgehen muss und für die „Schönheit zu einem Schutzwall gegen die Wahrheit und die Kunst zu einem Ersatz der Sittlichkeit“ wird. (Natalia Karczewska)

Oktober 21 @ 19:00
19:00 — 21:30 (2h 30′)

Goethe-Theater

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